Situation der heutigen Pädagogik als Spiegel der Gesellschaft

Situation der heutigen Pädagogik als Spiegel der Gesellschaft
Die Welt befindet sich im Wandel, in der Veränderung. Wer könnte das bestreiten. Wissenschaft und Technik haben in atemberaubendem Tempo Neues hervorgebracht und diese Geschwindigkeit nimmt immer mehr zu.
Unbenommen dieser Tatsache kann nicht wirklich behauptet werden, dass der Mensch (Homo sapiens) sich wirklich entwickelt hätte. Der Beweis, dass der heutige Mensch wirklich klüger sei als der Mensch vor Jahrtausenden kann nicht ernsthaft erbracht werden. Der im Wald Amazoniens lebende Indianer, der vielleicht noch nicht einmal Steine als Werkzeuge kennt, ist genau so intelligent wie Du und ich. Es wäre reiner Rassismus etwas anderes zu behaupten. Die Sprache – ein Indikator von Intelligenz – von „rückständigen“ Eingeborenen ist manchmal noch wesentlich vielfältiger und facettenreicher als unsere moderne Sprache, um nur einen Bereich zu erwähnen.
Die Entwicklung der Industrie und Technik kann keineswegs nur als Segen betrachtet werden. Natürlich sollte man die indigenen Kulturen nicht glorifizieren, wie dies häufig geschehen ist und geschieht. Sie leben eben nicht in einem paradiesischen Zustand der Harmonie mit sich selbst und mit der Natur, sondern sind gefangen von Todesfurcht, Furcht vor Geistern der Ahnen usw..
Leider hat die westliche Welt ihnen oft nur den Konsum und die westlichen Lebensstile gebracht und hat ihre Kultur ruiniert. Natürlich gab und gibt es auch viele ehrenwerte Missionare, denen es wirklich um die Seele der einzelnen Menschen ging. Wenn dann jemand zum lebendigen Glauben an Jesus Christus kam und frei wurde vom alten Götzendienst, erfüllte und erfüllt ihn eine unbeschreibliche Freude und Zuversicht.
Niemand, der das noch nicht erlebt hat, kann ermessen wie das ist, wenn man die Wiedergeburt erlebt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass gerade in Afrika, Südamerika und Asien christliche Gemeinden eine wahre Blüte und ein unvorstellbares Wachstum erleben.
Die vom europäischen Rationalismus und Atheismus geprägten Medienschaffenden können diese Erscheinungen leider oft nur mit Häme und Ironie, bestenfalls mit Unverständnis kommentieren.
Unsere aufgeklärte, westliche Welt hat sich vom christlichen Glauben abgewandt, wenn sie denn überhaupt jemals viel mehr als totes Traditionschristentum kannte.
Anstatt dessen wendet man sich überall okkulten Praktiken zu. Diese Formen des Aberglauben kommen in pseudowissenschaftlichem Kleide einher, sind aber nichts anderes als Götzendienst.
Der antichristliche Einfluss ist so vehement und umfassend, weil er seit Kriegsende unisono von den öffentlich-rechtlichen Medienanstalten auf die Bevölkerung einströmt. Eine Zunahme hat er noch erfahren, als im Zuge der 68er viele linksgerichtete, kommunistisch gesonnene Studenten den „langen Marsch durch die Institutionen“ wählten und nicht nur die Schaltstellen der Medien, sondern auch der Kirchen, insbesondere der evangelischen, besetzten, und nicht zuletzt im pädagogischen Bereich ihre geistige Saat aussäten.

Jemand hat mal gesagt: „Verschwindet der Glaube durch die eine Tür, kommt der Aberglaube durch die andere Tür hinein.“
Besonders verheerend ist die Situation im Bereich der Bildungsanstalten. Inhaltlich hat man den jungen Menschen im Grunde nichts mehr mitzuteilen. Den eigenen Glauben an Jesus darf man nicht bekennen, sonst verstößt man gegen die Neutralität. Man spricht zwar vom humanistischen Menschenbild, aber was ist das, bitteschön? Es ist ein Gebäude ohne jedes Fundament. Absolute Werte gibt es ja nicht mehr! Sie darf es nicht geben. Alles ist relativ zur Gesellschaft zu sehen. Wo heute noch Grenzen sind, verschwinden sie morgen, was heute noch Sünde (Tabu) ist, ist morgen gang und gäbe.
Eine Pädagogik ohne beständige Werte und Normen!
Welch eine verzwickte Situation für einen Pädagogen, dem es um Inhalte zuerst und dann um die Form geht.

Die Botschaft von Jesus Christus, die kostbarste Botschaft der Welt wird ausgeklammert, die eigentlich das Erbe der westlichen Welt sein könnte. Die Folge ist ein Jagen nach neuen Methoden und Formen garniert mit Stilleübungen, esoterischen Spielchen usw., die aber – betrachtet man die Ausbeute – immer entnervtere Pädagogen und desorientiertere Schüler und Eltern zur Folge haben. Früher konnten Lehrer in Klassen mit 40 Schülern und mehr Unterricht durchführen – sogar mit Jahrgängen von 1 bis 4 oder 5 bis 8 oder sogar 1 bis 8, und heute werden Klassen mit 20 zum Albtraum für viele Lehrer und Schüler dokumentiert durch Burnout und Frühpensionierung. Immer mehr Schüler scheitern, leiden unter ADS, ADSH, Jugenddepressionen, werden drogensüchtig usw. Nicht als hätte es das früher nicht gegeben, aber eben nicht in diesem Maße.

Der Pädagogikprofessor Dr. Reinhard Franzke hat zu dieser gesamten Thematik eine hervorragende Website erstellt:
http://www.faith-center-hannover.de

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