Der Heilige Geist „kehrt ein“ und er „kehrt aus“

Im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist erinnere ich mich immer an eine besondere Erfahrung. Ich war noch nicht lange gläubig, hatte eine gründliche Bekehrung erlebt und mein altes gottloses Leben hinter mich gelassen. Nun brannte ich darauf Jesus zu bekennen, besonders unter meinen Kommilitonen. Im Rahmen einer Exkursion wollte ich dies dann auch tun. Leider hatte ich aber nicht die Kraft und den Mut unter all den schlauen und selbstsicheren Studenten und Professoren dies zu tun, obwohl ich an sich nicht unter Schüchternheit litt und oft  eine ziemliche Klappe hatte. Enttäuscht und zerknirscht, ja am Boden zerstört, besuchte ich unseren Gottesdienst, wo wir zunächst eine Zeit des gemeinsamen Gebetes hatten. Gott gelang es dann meinen Blick weg vom eigenen Versagen auf das zu lenken, was Jesus für mich auf Golgatha getan hat. Da erfüllte mich eine solche Freude und ich wurde wie von einem Strom durchflutet und fing an wunderbare Melodien in einer mir unbekannten Sprache zu singen. Meine Seele, Geist und Körper wurden so durchflutet, wie ich es bis dahin nicht erlebt habe.
Aller Zweifel, Vorwürfe gegen Gott und mich selbst war verschwunden, waren „ausgekehrt“ als der Heilige Geist „einkehrte“. Seit jener Zeit liebe ich es in Zungen zu singen und mich mit dieser wunderbaren Himmelsgabe geistlich auf zu erbauen. Jesus hat uns wirklich nicht als Waise zurückgelassen, sondern er hat uns den Tröster gesandt, den Heiligen Geist, der Ihn verherrlicht. Welch eine Segen entströmt doch der Praxis, die manche Gemeinden haben, im Rahmen des Chorgebetes den Herrn in Neuen Zungen zu besingen. Für das persönliche Gebet und die tägliche Bibellese praktiziere ich das Zungengebet und das Singen in Zungen. Die persönliche Bibellese und das Reden des Heiligen Geistes durch Gottes Wort sind bei mir da fundamental wichtig. Welche Freude ist es doch, wenn Gott mir durch den Heiligen Geist seine Gedanken neu öffnet!

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