Pädophilie und andere Laster

In der Bibel werden sie Knabenschänder genannt und sie werden in einem Atemzug mit Unzüchtigen, Götzendienern, Ehebrechern, Dieben, Geizigen, Trunkenbolden. Lästerern und Räubern genannt. Von  allen wird gesagt, dass sie das Reich Gottes nicht erben werden.

Deutliche Worte! In dieser Beziehung jedenfalls gibt es da gar keinen Unterschied!  Sie gehören nicht zum Reich Gottes!

Bei Pädophilie ist allerdings das besonders Grässliche, dass sich hier nicht der einzelne Mensch selbst schädigt, auch nicht einen anderen erwachsenen Menschen, sondern die Kleinsten, die sich oft nicht wehren können, nicht wissen, was ihnen geschieht, sie werden für ihr Leben bleibend geschädigt!

Im Übrigen schädigt man auch bei den anderen Dingen nicht nur sich selbst, sondern zerstört Beziehungen, Vertrauen, Familien ….

Natürlich hat jeder seine Geschichte, warum er nun zum Lästerer, Räuber, Geizigen, Trunkenbold …  geworden ist.

Wenn man sich  die einzelnen Lebensgeschichten von Säufern, verhärteten Lästerern usw. anhören würde, würde man oft – vielleicht immer- Verständnis dafür bekommen und man selbst würde sagen: Oh, wer weiß, wenn es mir so ergangen wäre, was aus mir geworden wäre! Und damit hätte man völlig recht. Das macht einen demütig!

Bei Kinderschändern fällt uns diese Vorstellung allerdings sehr schwer! Und doch sagt uns die Schrift, dass wir alle von unserer Natur aus zu fürchterlichen Dingen fähig sind, und die Menschheitsgeschichte zeigt dies auch deutlich. Ja, bis in die Gegenwart werden Scharen von  Kindern versklavt und zu sexuellen Diensten gezwungen.

Auch  Paulus sagt zu den Korinthern, dass einige von ihnen mindestens zu einer der oben genannten Gruppen gehörten, nun aber „reingewaschen, gereinigt und gerecht geworden sind durch den Namen des HERRN Jesus Christus und durch den Geist Gottes“! 1Kor. 6:11

Es gibt also die Möglichkeit für alle frei zu werden von Sünde und Abhängigkeit!
Der moderne Mensch hört nicht gerne das Wort „Sünde“. Er empfindet es als eine Anklage, eine zusätzliche Last von religiöser Seite her und erkennt nicht, dass Gott den Menschen nicht versklaven, sondern in die Freiheit führen will! „Die Weisung ist um des Menschen willen!“

Wenn man  sieht, wie sehr viele Menschen  unter ihren Lastern leiden, wird das deutlich. Sie würden ja gerne frei werden, schaffen es aber nicht aus eigener Kraft. Die Ketten sind nicht mit menschlichen Mitteln zu lösen, zu zerschneiden! Es ist oft schon wie die Hölle auf Erden!
Der Missbrauch in kirchlichen Internaten ist um so tragischer als, die Täter sich als „Diener Gottes“ ausgeben, des Gottes, der Liebe, der seinen Sohn sandte, um die Menschen zu erretten … von Sünde und Gebundenheiten und Laster …
Natürlich handelt es sich beim „Zölibat“ nicht um eine Sache, die Jesus befohlen hätte, sondern um einen Sonderweg der römisch-katholischen Kirche.
Doch täuschen wir uns nicht! Die Zahlen beweisen es, dass das weitaus größere Problem in vielen Familien liegt. Auch wenn wir als evangelische, Freikirchler …. hier gerne schnell den Schuldigen hätten, liegen wir völlig falsch! In der Tat ist die Sünde zu allen Menschen hindurchgedrungen, egal welchen Schein der Unschuld man sich gibt.
Für Sünde und Gebundenheit gibt es keine Mauern – auch keine Gemeindemauern. Sie ist schon da! Die äußerlich gesundesten oder heiligsten Fassaden können täuschen!

Für Sünde gibt es nur ein Lösungsmittel: Das Blut Jesu Christi! Hier handelt es sich nicht um den Abendmahlswein, nicht um irgendetwas Mystisches, sondern um das Folgende:
Du betest zu Jesus, dass er dir  begegnet, dass er sich dir zeigt, wer du bist und wer er ist. Hierzu ist das Lesen der Evangelien ein sehr wichtiges Mittel.
Er wird dir zeigen, dass du ein Sünder bist, viel grundsätzlicher als du es bereits weißt und, dass er durch sein Blut deine Sünde getilgt hat. Und wenn du das im Glauben erfassen kannst, wird es zu einer festen Gewissheit und du wirst frei. Die Kette fallen. Dafür gibt es erstaunliche Lebensberichte. Langjährig Gebundene wurden frei. Manchmal sofort, manchmal hat es etwas gedauert, wie bei Israel beim Auszug aus Ägypten. Aber wer beharrlich vertraut, wird frei! Dieses Ereignis nennt Jesus: Wiedergeburt.
Jetzt heißt es im Glauben und in der Gemeinschaft mit anderen Christen, die ebenfalls wiedergeboren sind, zu leben: Biblische Taufe, Erfüllung mit dem Heiligen Geist … einmal, immer wieder neu!

Doch was macht jemand, der dies alles erlebt hat, aber durch Nachlässigkeit, Oberflächlichkeit, Gebetsfaulheit, Spiel mit der Sünde ….. wieder hineingerutscht ist? Mit dem kann es, wenn es lange währt siebenmal schlimmer werden! Sehr tragisch, aber es kann soweit kommen, obwohl Gott viele Ampeln in den Weg stellt. Doch wenn all die Ampeln übersehen werden, kann es wirklich sehr, sehr schlimm werden!
Aber auch hier gibt es Rettung: Rückhaltloses Bekenntnis, ernstes Gebet, Seelsorge und radikale Umkehr! Nur die Wahrheit macht frei! Kompromisslos an das Licht Gottes kommen! Dies ist in einer guten Seelsorge möglich!

Ich will hier deutlich sagen, dass es auch unter uns, in Gemeinden, in christlichen Familien zu solchen furchtbaren Dingen kommen kann, wie sie heute überall berichtet werden! Deshalb müssen wir auf uns und aufeinander acht haben. So empfiehlt es uns die Schrift! Niemanden vorher verurteilen, aber wach sein! Falsche „Liebe“ ist hier völlig fehl am Platz. Sie hilft dem Täter nicht, sondern schafft neue Opfer, die dann vielleicht auch wieder zu Tätern werden!

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