Monotheismus

Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus von deinem Land und von deiner Verwandtschaft und von deines Vaters Hause in das Land, das ich dir zeigen will! So will ich dich zu einem großen Volke machen und dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein.
Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dir fluchen; und durch dich sollen alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden!

1.Mo.12:1-3

Heute vormittag sprach Joachim Glasnick über dieses Thema und hat sehr deutlich herausgestellt, wie wichtig es ist dem Ruf Gottes zu folgen und „alles zu verlassen“, um in die Berufung hineinzukommen.
Die Predigt stimmte in erstaunlicher Weise mit dem überein, was Horst Krüger am Tag zuvor anlässlich der Taufe in Heerlen über den Begriff „Hebräer“ sagte: Herbräer sein, bedeutet hindurchgegangen zu sein. Ein Hindurchgegangener, der jetzt auf der anderen Seite steht. Abraham war ein Hebräer, Jakob wurde am Jabok ein solcher, Mose und das Volk Israel gingen durch das rote Meer und Josua ging mit dem Volk durch den Jordan.

Sie suchten eine Stadt, die Bestand hat und sind nicht umgekehrt, obwohl sie dazu Zeit gehabt hätten.

„…sondern sie haben es nur von ferne gesehen und begrüßt und bekannt, dass sie Fremdlinge und Pilgrime seien auf Erden; denn die solches sagen, zeigen damit an, dass sie ein Vaterland suchen.
Und hätten sie dabei an jenes gedacht, von welchem sie ausgezogen waren, so hätten sie ja Zeit gehabt zurückzukehren; nun aber trachten sie nach einem besseren, nämlich einem himmlischen. Darum schämt sich Gott nicht, ihr Gott zu heißen; denn er hat ihnen eine Stadt zubereitet.“
Heb. 11:13ff

Die Bibel spricht in wunderbaren Bildern. Damals, als Jesus in mein Leben trat, stand mir diese Tatsache deutlich vor Augen. Es waren noch andere Bilder: Lots Frau, die sich umschaute und zur Salzsäule wurde, oder „wer die Hand an den Flug legt und schaut zurück, ist für das Reich Gottes nicht tauglich!“
Drastische, aber wahre Worte!  Hätte ich damals nicht radikal Umkehr geübt, wäre ich wahrscheinlich in mein altes Leben zurückgeglitten.
Denken wir daran: Wir können nicht zwei Herren dienen. Nicht Gott und dem Mammon, nicht Jesus und ………. Er möchte unserer einziger Gott sein!
Moslems, Zeugen Jehovas usw. werfen uns ja immer vor, wir wären keine Monotheisten. Sie haben aber wahrscheinlich nicht den wahren Sinn des Wortes“ Höre, Israel, der Herr, unser Gott, der Herr ist ein!“ erkannt. Haben wir es?
Gott möchte, dass auch wir nicht zwiespältig sind, sondern „ein“ sind. Deshalb gilt es sich zu trennen. Die Bibel spricht immer wieder von „Reinigung“. Für uns Christen heißt dass, Dinge, „Gedankenbastionen“ usw. loszulassen, die  uns von Gott trennen. Die Sünde zu fliehen, um in die Gegenwart Gottes zu kommen. Dann sind wir wahre Monotheisten.

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