95 Thesen gegen die Evolution

Neulich habe ich im Wahlpflichtunterricht Biologie im 8. Jahrgang einen Film von der Medienstelle  über Herz und Kreislauf beim Menschen runtergeladen. Beim Anschauen des Filmes wurde mit schlagartig wieder neu klar wie genial die ganze Geschichte abläuft. Ich sagte: „Wie kann man nur glauben, dass sich so etwas aus dem blinden Zufall heraus von selbst entwickelt hat?“

Heute las ich in der Zeitschrift „factum“, dass die Initiative „ProGenesis“ 95 Thesen gegen die Evolutionslehre herausgegeben hat, erhältlich in Form eines Büchleins beim CLV, Bielefeld.
Hab sie dann gleich durchgelesen und muss sagen:
Diese Thesen sind in der Tat eine gute Hilfe für oft „hilflose“ Eltern mit ihren Kindern, die der „Übermacht der Erkenntnis“ der Biologielehrer gegenüber treten müssen und sich machtlos vorkommen. Hier sind wirklich überraschend gute und eingehende Argumente zusammengestellt. Auch wenn man als Laie nicht alles versteht, so werden die Bio-Lehrer doch das Meiste nachvollziehen können, und wer nicht gänzlich indoktriniert ist, wird, auch wenn er/sie anderer Meinung ist, ist doch zum Nachdenken kommen. Zumindest aber wird klar, dass der Glaube an die Schöpfung so gänzlich infantil nicht sein kann, wie das heute oft dargestellt wird.

Schon  die 1.These macht es deutlich:
Die Veränderung von Lebewesen über die Artgrenze hinaus (Makroevolution) durch die Bildung neuartiger Organe und Strukturen ist noch nie beobachtet worden und ist absolut unbelegt.
oder These 23:
Beim Ausbruch vom Mt. St. Helens im Jahre 1980 sind geologische Formationen entstanden, die weitgehend mit solchen übereinstimmen, die angeblich in einem viele Millionen Jahre dauernden Prozess entstanden sein sollen.
These 95: Die Existenz des Phänomens Liebe lässt sich nicht mit den Vorstellungen der Evolutionslehre vereinbaren.

Auch wenn die Studiengemeinschaft Wort und Wissen kritisiert, dass die Argumentation hier und da Schwachstellen hat, so sind diese Thesen insgesamt wirklich einleuchtend und jedem Zweifler sehr zu empfehlen.

Mich persönlich hat auch die letzte These sehr angesprochen. Wenn wir als Menschen wirklich lediglich Produkte des Überlebenskampfes sind., was soll dann das Gerede von Liebe, sozialer Kälte, Berücksichtigung des Schwächeren in unserem Zusammenleben, in unserer Gesellschaft.
Unsere vom Christentum geprägte Gesellschaft kennen wir, natürlich auch ihre Heuchelei und ihre Vergehen in Vergangenheit und Gegenwart. Wir können das nicht klein reden. Aber eine rein vom Atheismus und Agnostizismus geprägte Gesellschaft zu erleben? Da würde manch einer wieder nach den Segnungen des Christentums schreien. Habe schon öfters darauf hingewiesen, dass die grausamsten Massenmorde in den letzten Jahrhunderten nicht von religiösen Fanatikern geschehen sind, selbst nicht von blindwütenden Islamisten, oder den bösen Amis, die ihre Waffen überall hin verkaufen und viele Bomben werfen, sondern Folgen des angewandten Atheismus waren: Hitler (40 Mio), Stalin (40 Mio), Mao (40 Mio), Pol-Pot (4 Mio).
Und was ist mit dem Genozid, der jetzt, gerade heute in unserer westlichen Welt aus Profitgier und Gewissenlosigkeit stattfindet, die vielen Millionen Babies, die keine Lobby haben, die getötet werden, weil „mein Bauch mir gehört“ und dieser mein Gott ist?
Hierzu ein Video, wieder mal leider „nur“ in Englisch:
http://www.tangle.com/view_video?viewkey=364930549d962f9f0b6b&utm_source=newsletter1110 utm_medium=email&utm_campaign=weeklytopvideos

Liebe Grüße

Gernot

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