Burnout, noch einmal

Psalm 121 Ein Wallfahrtslied.

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe?

Meine Hilfe kommt von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat!

Er wird deinen Fuß nicht wanken lassen, und der dich behütet, schläft nicht.

Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.

Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,

daß dich am Tage die Sonne nicht steche, noch der Mond des Nachts.

Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele;

der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!

die Frage, die mich immer wieder beschäftigt ist: Woher kommt meine Hilfe?

Ich bin auch auf der Wallfahrt, auf der Pilgerreise und was für einer! Da ist der Jakobspfad gar nichts dagegen! Der Weg zum himmlischen Jerusalem, zum Himmel. Wer kann mir auf diesem Weg helfen, wenn es mir schlecht geht, wenn ich Probleme habe, wenn meine Seele nach Frieden seufzt, wenn ich frustiert bin?

Lass ich meinen Frust, meine üble Laune raus und beschmutze damit andere? Suche ich Schuld bei anderen, beim Nächsten oder Übernächsten? Sind sie es Schuld? Die Eltern, der Ehepartner, die Polikiter, die Vorgesetzten, Mitarbeiter, Untergebenen, …… Wie oft haben wir das getan?

Oder  – vielleicht noch schlimmer – vergrab ich meinen Schmerz im Herzen und werde immer zynischer und härter, vergrab ich mein „blutend Herz in Eis und Hohn“?

Nein, ich will beides nicht mehr tun! Ich will mein Herz vor Gott ausschütten, will mir jene kinderlose hebräische Frau zum Vorbild nehmen, die vor der Tür des Heiligtum kauerte und weinte … und wunderbar getröstet wurde.

Ich weiß, wenn es ganz heiß und hoch hergeht, ist dies nicht einfach. Der Feind der Seele will dies unbedingt verhindern, will dass wir noch mehr ausbrennen und noch hoffnungsloser werden! In einem dieser Momente, an denen es mir emotional sehr schlecht ging, stand mir diese Alternative deutlich vor Augen. Wie oft hatte ich da Erleichterung an falscher Stelle gesucht! Aber diesmal schrie ich von ganzem Herzen zu Jesus … und er half mir. Von da an ging es bei mir bergauf. Sicher hatte ich schon oft zu Gott geschrien, aber an dieser Stelle wollte ich ihm bedingungslos begegnen und mir von ihm helfen lassen! Ich habe mir vorgenommen, dass mir dies wieder zu Übung wird, zur Gewohnheit! „Wieder“? Ja, in den ersten Jahren meiner Jesusnachfolge, in denen ich oft sehr angefochten wurde und noch ein junges Pflänzchen war, war dies für mich selbstverständlich. Doch mit den Jahren wird man ja „erwachsen“ und zuletzt auch zu selbstsicher! Sehr gefährlich!

Also: Vom wem kommt uns Hilfe, Heilung, Trost? Von Jesus!

Tun wir also die Ersatzmittelchen von uns und suchen Hilfe von Ihm, der Himmel und Erde gemacht hat!

3 Gedanken zu „Burnout, noch einmal

  1. Lieber Papa,
    schön diesen Aspekt bei Dir zu lesen….ja wir sind auf dem Weg zum himmlischen Jerusalem…und das ist eine richtig schöne sache…ohne die würden wir nur kriechen….

    dein Sohn

    PS: …übrigens hab ich am Sonntag über Ps 121 gepredigt!!!…(freu)

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