Aus Glauben

„Der Gerechte wird aus Glauben leben!“

Als Martin Luther diesen Grundsatz erkannte, lebte er in einer Welt, die dominiert war von Religiosität, Gesetzes Frömmigkeit. Fromme Kulte und Riten beherrschten nicht nur das christliche Europa. Der Mensch musste immerzu einen zornigen Gott versöhnen und konnte dies vermittels des Geldes sogar stellvertretend für die Verstorbenen tun.

Wie anders hört sich der Grundklang des Evangeliums an: Nicht der Mensch muss Gott versöhnen, sondern Gott liebt die Welt so sehr, dass er seinen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern dass ewige Leben hat. Unsere eigenen Werke selbsterdachter Frömmigkeit haben vor Gott den Wert eines „schmutzigen Kleides“. Gott bewirkte durch Jesus Christus die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt.
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