Hoseas Ehe – Gottes Geschichte mit dem Menschen

Für diejenigen, die von Herzen Christen sind, ist der Bund der Ehe ein Abbild der innigen Beziehung Gottes zu seiner Gemeinde, ja zu jedem Einzelnen in der Gemeinde. Nicht nur der Apostel Paulus interpretiert dies so, sondern in der Offenbarung wird von der „Braut“ gesprochen, Jesus spricht von der „Braut“ und auch das Alte Testament betont dies immer wieder, insbesondere in der Beziehung JHWHs zum Volk Israel. Eigentlich fängt die Bibel mit einer Ehe an und endet auch mit einer Ehe und dazwischen ist die Geschichte, der Liebesbeziehung Gottes mit dem Menschen.

So sehr die Ehe unter dem Schutz und Segen Gottes steht, so sehr ist sie aber auch umkämpft. Die vielen zerbrochenen Ehen auch unter Christen bestätigen dies.

Eine gescheiterte Ehe ist immer eine Katastrophe und hinterlässt sehr oft enttäuschte, verletzte Menschen. Wie trotz einer solchen Katastrophe dennoch Segen entstehen kann, las ich in einem Artikel in Christianity Today, den ich hier übersetzt habe:

Wer den Originalartikel lesen will, findet ihn hier.
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Meine Reise, Gottes Güte in der Gabe der Sexualität zu erkennen

Vor Kurzem hatten wir mit jemandem, der dem christlichen Glauben gegenüber noch skeptisch ist, ein intensives Gespräch über Sexualität, das mich wieder neu zum Nachdenken über dieses Thema gebracht hat.  Sein Standpunkt in Kürze: 

Er sehnt sich von ganzem Herzen nach einer Frau, findet aber keine. Dabei ist Sex für ihn das Wichtigste in einer Beziehung, der Dreh- und Angelpunkt, sozusagen. 

Wir als gläubige Christen versuchten ihn nicht gerade vom Gegenteil zu überzeugen, aber doch auch davon, dass Sex besonders in der heutigen Zeit überwertet sei, dass Christus das Centrum sein müsse usw. Ob es uns gelungen ist? Ich weiß es nicht. Natürlich hatten wir Recht und es gibt in der Tat die Möglichkeit, ehelos und ohne Sex glücklich und erfüllt zu leben, davon bin ich überzeugt. Nach meiner Bekehrung habe ich eine ganze Zeit glücklich in der Beziehung zu Jesus gelebt und als ich heiratete, war dies nicht, weil mich so sehr nach Sexualität gesehnt hätte. Immerhin hatte ich in meinem vorherigen Leben mit wechselnden Partner gelebt, aber eben auch nicht glücklich. Und doch hatte unser Freund nicht völlig Unrecht, denn in der Tat gehört die Sexualität in aller Regel dazu. Sie ist von Gott gegeben, nicht nur um Kinder zu zeugen. Wie anders ist beispielsweise das Hohe Lied in der Heiligen Schrift zu verstehen? Sollten wir es als „geistliche Christen“ nur allegorisch deuten? Das glaube ich nicht. Auch wenn der Apostel Paulus in seinen Aussagen, die Sexualität nur als eine Art Zulassung zu beschreiben scheint, so müssen wir doch die Gesamtaussage der Schrift als Wahrheit ansehen. Gewiss mag es nicht selten Fälle geben, wo Ehepaare aus schwerwiegenden Gründen (Krankheit, Rücksichtnahme usw.)  ihre Liebesbeziehung hauptsächlich auf der Ebene der Agape, der göttlichen Liebe und der Philia, der Freundesliebe, leben, und indem sie nahe bei Gott sind, darin Bestärkung und Erfüllung finden. Doch kann dies nur in ehrlichem, echten gegenseitigem Einverständnis erfolgen und ein Vorbild für die „normale Ehe“ ist es nicht. 
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Tödliche, heilende Medizin

 

Ich musste Gift zu mir nehmen, wenn ich Hoffnung auf Leben haben wollte 

Unheilbarer Krebs! Ich konnte es kaum glauben, als ich die Diagnose hörte. Meine Frau und ich hatten gerade unseren 10. Hochzeitstag gefeiert, und unser Leben drehte sich in  freudiger Aufregung um den  einjährigen und dreijährigen Nachwuchs in unserem Hause.

Erste Untersuchungen hatten einige bedenkliche Ergebnisse hervorgebracht. Ich hatte die Wahrscheinlichkeiten erforscht und erkannt, dass ich nicht als Anwärter für diese Art von Krebs gelten konnte. Normalerweise bekommt man so etwas mit 70 und ich war gerade mal 39. Ein aggressiver Krebs, der bereits meine Schädel-, Arm und Hüftknochen befallen hatte.

Mit dem Psalmisten schrie ich: „Heile mich HERR, denn meine Gebeine sind Agonie. Meine Seele ist verängstigt. Wie lange HERR, wie lange HERR? Wende Dich zu mir HERR und befreie mich, um deiner niemals versagenden Liebe willen! (Ps. 6:2b – 4 Übertragung aus der KJÜ)

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Zwischen den Fronten

Paulus lehrt deutlich, dass nicht Menschen unsere Feinde sind, sondern dass wir es mit Geistesmächten zu tun haben, gegen die nur die volle Waffenrüstung des Geistes hilft (Eph. 6:11ff): „Ziehet an die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr zu bestehen vermöget wider die Listen des Teufels. Denn unser Kampf ist nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Fürstentümer, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern. Deshalb nehmet die ganze Waffenrüstung Gottes, auf dass ihr an dem bösen Tage zu widerstehen und, nachdem ihr alles ausgerichtet habt, zu stehen vermöget. Stehet nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustharnisch der Gerechtigkeit, und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft des Evangeliums des Friedens, indem ihr über das alles ergriffen habt den Schild des Glaubens, mit welchem ihr imstande sein werdet, alle feurigen Pfeile des Bösen auszulöschen. Nehmet auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches Gottes Wort ist; zu aller Zeit betend mit allem Gebet und Flehen in dem Geiste, und eben hierzu wachend in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen…“ Weiterlesen

An die Schmerzen der beschnittenen Kinder denkt ihr. Wer aber denkt an die im Mutterleib Getöteten?

Welch eine Heuchelei! Da diskutieren hochintelligente, gebildete Persönlichkeiten in den Medien und den Talkshows über die Zulässigkeit der Beschneidung von Kindern – vorrangig natürlich von Jungen (die Beschneidung von Mädchen ist wohl eindeutig verwerflich, da gibt’s nichts zu diskutieren!) – und erhitzen sich über die traumatischen Schäden, die den Kleinen durch diesen schweren Eingriff zugefügt werden und sich tief im Unterbewussten das ganze Leben hindurch negativ auswirken werden – so lautet wenigstens der Vorwurf. Sie weisen aber mit keinem Wort auf die „Brüder und Schwestern“ jener Kinder hin, jene kleinen Würmchen, die nur eine kurze Zeit zuvor im Mutterleib umgebracht werden, weil hier eigentümlicherweise das „Recht der Mutter“ dem Recht auf die Unversehrtheit des Menschen vorgezogen. Überraschenderweise kommen diese sich aufs äußerste widersprechenden Ansichten oft aus der gleichen ideologischen Ecke! Weiterlesen

„Vergesst Auschwitz!“

Henryk M. Broder hat ein sehr interessantes Buch geschrieben, das ich aber noch nicht gelesen habe. Doch hat die Zeitschrift „Factum“ dieses rezensiert und einige sehr bemerkenswerte Aussagen von Broder wiedergegeben. Broder ist mir schon des öfteren durch seine sehr treffenden Artikel aufgefallen. Der Spiegel hat ihn wegen seiner politisch unkorrekten Aussagen und seiner pro Israel Einstellung, wohl nicht mehr ertragen können.
Hier eine seiner Aussagen:
„Die Deutschen sind dermaßen damit beschäftigt, den letzten Holokaust nachträglich zu verhindern, dass sie den nächsten billigend in Kauf nehmen“. Weiterlesen

Der Koran, was ist das für ein Buch?

Was man auch immer vom Koran halten mag, das kostenlose Verteilen von Schriften dürfte an sich nicht verboten werden. Warum sollten die Leute nicht wissen, was im Koran steht? Das gilt natürlich auch für die Bibel oder selbstverständlich andere Bücher. Zu leicht fühlt man sich dann an Zeiten erinnert, wie in unserer jüngsten Vergangenheit,
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„Lebenswert – Lebensunwert“

Ein Geheimbefehl Hitlers bei Kriegsausbruch am 1. September 1939 lautete wie folgt:
„Reichsleiter Bouhler und Dr. med. Brandt sind unter Verantwortung beauftragt, die Befugnisse namentlich zu bestimmender Ärzte zu erweitern, dass nach menschlichem Ermessen unheilbar Kranken bei kritischer Bewertung ihres Krankheitszustandes der Gnadentod gewährt werden kann.“
Nicht lange danach verschwanden aus Pflegeheimen Schizophrene, Epileptiker, senil Erkrankte, Gelähmte, Schwachsinnige jeglicher Ursache, seit 5 Jahren dauernd in Anstalten sich befindende Menschen usw.. Diese waren zuvor in Meldebögen vom Reichsinnenministerium aus „rein statistischen“ Gründen erfasst worden. Das braune Euthanasieprogramm war angelaufen und das Deutsche Volk sollte von seinem „Ballast“ befreit werden, um dann für die Zukunft ein genetisch und rassisch gereinigtes Volk zu sein. Weiterlesen