Corona, die zweite ….

Im Austausch schrieb ich jemandem, der eine völlig andere Meinung vertritt folgende Email:

Gut dass, Du mir geantwortet hast und dass es zu einem Austausch kommt. Ich denke, wir müssen unterschiedliche Positionen aushalten und einander in allem Respekt, ja Liebe entgegenbringen, insbesondere als Geschwister in Christo.

Bevor Du Dir meine Sichtweise durchliest, bitte ich Dich, Dir das Kurzvideo eines Hausarztes anzuhören, der die Dinge aus seiner Sicht schildert:

Und nun gestatte mir die gegenwärtigen Situation aber aus meiner Sicht zu beschreiben. 

Sie ist von Gott zugelassen und hat den Sinn sein Volk, also uns und auch alle Menschen, die es zulassen, wieder zurückzubringen zu ihm. Not lehrt beten. Hochmut, Wohlleben, Sattheit, Überfluss verführen die Menschen zu Irrwegen und Gottesferne. Man sucht nur sein persönliches Glück, seine Karriere und Hedonismus ist die Religion solcher Zeitalter. Mehr oder weniger kämpfe auch ich dagegen und wir alle sind dieser Versuchung ausgesetzt. Auch im alten Israel war das so und führte letztendlich nach Jahrhunderten, in denen Gott immer wieder durch Propheten die Sünden aufzeigen ließ, zur Zerstreuung. In Babylon wurde Gott den Israeliten dann „ein wenig zum Heiligtum“ und Er nahm sich seines Volkes wieder an. Wissenschaft und technischer Fortschritt sind zu einem immensen Götzen geworden und suggerieren den Menschen die schier unbegrenzte „Machbarkeit“ fast aller Dinge. Es entsteht ein moderner Turm von Babel, aber Gott wird auch dazu nicht das Gelingen geben! Genauso sehe ich die Situation in der heutigen Zeit. Auch das gegenwärtige Corona- und Impfszenario sehe ich aus dieser Pespektive. Kurz gesagt: Wir sind stolz und hochmütig geworden mit unserer politisch korrekten Gesellschaft, mit unser Wirtschaft, mit unserem hohen medizinischen Fortschritt und unserm tollen „Gesundheitssystem“ und bilden uns ein, „wir könnten die Krankheiten in den Griff bekommen“. Die Viren ganz ausrotten! Ohne unser Sozialsystem schlecht zu reden, dessen Wurzeln ja in der christlichen Ethik liegen, müssen wir die Fehlentwicklungen sehen. Wer schon mal in anderen Ländern unterwegs war, lobt unsere Krankenpflege, unsere Ärzte usw.. und wie dankbar müssen wir doch für vieles sein!  Doch, wie gesagt, können wir die Schatten nicht übersehen.  Dass sich unser Gesundheitssystem mehr und mehr dem Diktat des Geldes unterworfen hat, ist offensichtlich! Diese Ambivalenz und ein großen Hochmut wird sichtbar , der blind macht für Gott und seine Möglichkeiten und auch für den wunderbaren Körper, den er uns gegeben hat und seine Fähigkeiten zur Selbstregenration. In seinem Wahn will Herr Spahn die Naturheiler und Heilpraktiker verbieten, die mir ihren sanften Heilmethoden oft gute Erfolge erzielen. Ein herausragender Artikel in einem Ärzteblatt brachte die schon lange andauernde Entwicklung auf den Punkt: Das Ziel ist es, alle Gesunden in Kranke umzuwandeln, um ihnen dann die entsprechenden Medikamente zu verkaufen: https://www.aerzteblatt.de/archiv/32976/Gesundheitssystem-In-der-Fortschrittsfalle

Gewiss nutzt Gott auch gerade diese Krise, um solche horrenden Fehlentwicklungen aufzudecken. 

Sind wir wirklich in der Lage, jede Grippe einfach wegzuimpfen? Das hat schon 2018 nicht geklappt, als in 4 Monaten ca. 26.000 Grippetote trotz Impfstoff zu beklagen waren. (Graphik unten). Aber Bill Gates erklärte in der ARD zu Beginn des Jahres zu bester Sendezeit, dass er alle impfen will, natürlich alle Deutschen und Europäer, aber auch alle 7Mrd der Erde, und dass dies alternativlos sei, egal wie viele Impfschäden entstünden. Die müssten wir einfach in Kauf nehmen! Genauso hat er es gesagt.

Ich habe dieses 15 Minuten Interview gesehen und war entsetzt, dass keiner unserer oft so kritischen Journalisten genauer nachgefragt hat. Es wurde einfach über die Deutsche Bevölkerung ausgegossen. Er und sein Freund Fauci müssten eigentlich aus der Vergangenheit gut genug wissen, welche Schäden eine nicht gründlich genug erprobte Impfung mit sich bringen kann! Die ehemalige Mitarbeiterin von Fauci Judy Mikovits ist durch ihre Veröffentlichung bekannt geworden und war durch die Macht ihres Chefs und der Konzerne zeitweise im Gefängnis. Sehr aufschlussreich, sich mit ihren Aussagen zu beschäftigen!

Was will ich nun damit sagen? Vielleicht schaust Du Dir mal die Filme VAXXED1 und 2  oder die Arte-Doku „Profiteure der Angst“ an? Sehr augenöffnend!  Zu deinen Links und Quellen, die Du mir geschickt hast: Ich kenne das offizielle Narrativ der Regierung und ihrer Institute (RKI usw.) zu genüge und auch die Verlautbarungen der „Faktenchecker“ von Correktiv, deren Geldgeber leicht gegoogelt werden können.  Die Statements dieser „wissenschaftlich“ arbeitenden Institutionen werden mit massiver Macht durch die Mehrheitsmedien verbreitet. Ihre Aussagen sind recht fehlerhaft und sind von verschiedenen Seiten her widerlegt worden. Besonders, wenn es um wichtige Dinge geht, möchte ich mir aber eine zweite und dritte Meinung holen und zwar eine möglichst unabhängige. Mag sein, dass die Impfstoffe tatsächlich so unbedenklich und sicher sind, wie von den Herstellern und ihren Wissenschaftlern dargestellt, doch warum haben die Vertreter des RKI und der Hersteller des Impfstoffs im Fernsehen selbst eingestanden, dass man erst sehen muss, wie sich die „Impfungen“ auswirken, auch wieder völlig unhinterfragt. Und wie kommt es, dass es schon jetzt zu Beginn zu tödlichen Folgen und schlimmen Nebenwirkungen gekommen ist? Wie gesagt die Langzeitfolgen sind noch gar nicht erforscht.

Wir beide sind keine Epidemiologen und Virologen und können und wollen „keinen wissenschaftlichen Diskus“ entfachen. Was aber auffällt ist, dass es auf der Ebene der Wissenschaftler keinen Diskurs gibt, sondern die Politiker sich immer nur die Leute aussuchen, die ihre Politik unterstützen.  Auch in den von uns finanzierten ÖR-Medien werden abweichende Standpunkte nicht dargestellt, sondern nur eine „alternativlose“ Meinung zugelassen. Warum werden Wissenschaftler wie Prof. Bhakdi, Prof. Karina Reiss, Prof. Haditsch, Prof. Hockertz, Prof. Witkowski und viele andere zu dem Thema nicht gehört? Selbst ein Mann wie Prof. Streeck wird in den Medien gröbstens diskreditiert, wenn er abweichende Aussagen äußert! Die Untersuchungen von John Ioannidis, dem renommiertesten Epidemiologen weltweit werden überhaupt nicht beachtet. Ich lese zur Zeit das Buch „Virus-Wahn“ von Thorsten Engelbrecht und Dr. Claus Köhnlein, das ein ganz anderes Licht auf die Impfthematik wirft. Auch die Ausführungen der Immunologin und Molekularbiologin Frau Prof. Dolores Cahill stehen in diametralem Gegensatz zu dem, was uns die offiziellen Stellen sagen und warnen eindrücklich vor den neuen Impfstoffen. Ich bin kein Impfgegner und kann nicht beurteilen, wer Recht hat. Aber vor einem Stoff, der nicht gründlich erforscht ist insbesondere, was die Langzeitfolgen anbetrifft, kann ich nur deutlich warnen und zwar alle, die mir am Herzen liegen.

Zur Gefährlichkeit der „Pandemie des Jahrhunderts“, die jetzt im Winter wider so schlimm zugeschlagen haben soll, gegen die man nun alle impfen will, auch die 99,7%, die nie betroffen sind, sprechen die Zahlen allerdings für mich als Laien eine eindeutig andere Sprache (s.u.)

Natürlich sind alle Todesfälle tragisch und sollen nicht leicht genommen werden, was ja immer den Kritikern der Maßnahmen vorgeworfen wird, sie seien nicht solidarisch, inhuman usw.. Aber wer spricht über die in Einsamkeit und Quarantäne Verstorbenen, die erhöhte Selbstmordrate, den immensen wirtschaftlichen Schaden, den Insolvenzen, verschobenen OPs, den Arbeitslosen, die folgen werden, den unterbrochenen Lieferketten in der dritten Welt? Die Welthungerhilfe spricht von zig Millionen zusätzlichen Hungertoten!

Die Zahlen zeigen eindeutig, dass es im vergangenen Jahr keine Übersterblichkeit gab, in keinem Land der Erde – egal welche Maßnahmen getroffen wurden. Sie zeigen, dass Covid19 zu den seltenen Krankheiten gehört. Ioannidis hat nachgewiesen, dass Lockdowns und Beschränkungen keinen Einfluss auf die Ausbreitung haben. Die Zahlen zeigen auch, dass es in D. nicht, wie in den Medien dargestellt, jemals zu einer Überbelegung der Intensivbetten kam.

Auch der Schwindel mit den Infektionszahlen anhand eines nie validierten PCR-Tests mit viel zu hoher Zyklenzahl ist offensichtlich,  so dass man mit Fug und Recht sagen kann „the test is the pest“. 

Die Fallzahlen wurden mit Hilfe dieses Tests über den Sommer, Herbst und Winter bis jetzt künstlich hochgehalten, indem man die Tests auf bis zu 1,4Mio/Woche steigerte und asymptomatische Testpositive zu „Infizierten“ und Gefährdern machte und die Angst in der Bevölkerung durch absolute Zahlen ohne Bezug, restriktive Maßnahmen und Masken künstlich hochhielt, um möglichst viele gefügig zu machen, sich impfen zu lassen, weil man mit der Pharma schon zu Beginn des vorigen Jahres verbindliche Verträge geschlossen hatte, die noch nicht existenten Impfstoffe in riesiger Zahl auszuliefern: „Eine Normalität wird es nur mit Impfstoff geben, das ist alternativlos“. „Diese Regeln dürfen niemals hinterfragt werden“. „Informieren Sie sich nur über die öffentlichen Qualitätsmedien!“ „Glauben sie nur Herrn Drosten, Wiehler, Lauterbach usw., alle anderen sind Verschwörungstheoretiker, Phantasten, Aluhutträger, Rechte, Nazis,  …….

Ein Infizierter ist nur einer, bei dem der Erreger das Immunsystem der Körpers überwunden und sich vermehrt hat und nicht jemand, bei dem man Schnipsel einer RNA entdeckt hat, die evtl. von einer Viren RNA stammen könnten. Wenn ein an einer Atemwegserkrankungen Infizierter eine so hohe „Viruslast“ hat, dass er infektiös ist, dann hat er auch Symptome! Heißt für mich im Zweifelsfall: Das kann nur der Arzt feststellen und nicht ein Test, von dem der Erfinder (Mullis) schon immer sagte, dass er für klinische Diagnosen nicht tauglich ist und der bei niedriger Prävelanz eine immer größere Anzahl Falschpositiver generiert. (Hat Jens Spahn öffentlich im TV im Juni gesagt)

Davor aber haben viele kritische Stimme schon zu Beginn gewarnt: Nur diejenigen testen, die Symptome haben. Sie wurden aber nicht gehört!

Und jetzt kommt eine „neue Mutation daher“, obwohl das ursprüngliche Sars-Cov2 in keinem Labor der Welt wirklich isoliert und gereinigt wurde. Es steht sogar ein Preisgeld von über  200 000 Euro aus, für jeden, der das Gegenteil beweist. Also diese neue Mutation soll sich viel schneller ausbreiten und womöglich gefährlicher sein?! Und jetzt wird die endlose Panikmache weiter fortgeführt!

Sollen wir jetzt endlos unter Verordnungen leben, die fast alle Grundsatzartikel des Grundgesetzes außer Kraft setzen angesichts einer Gefahr, die immer wieder lauert: Viren mutieren eben nach gängiger Theorie in kurzer Zeit immer wieder. Müssen wir dann immer neu geimpft werden, bevor denen, die sich impfen lassen, einzelne Grundrechte wieder gnädigerweise zuerkannt werden, obwohl auch die Impfung, wenn sie schon nicht schädlich sein soll, doch zumindest nicht vor der Weitergabe der Viren schützt. Ich würde sagen, Gott sei Dank nicht, denn unser Körper braucht die ständige Herausforderung zum Training unseres Immunsystem bis ins hohe Alter. 

Hier der aktuelle Beweis für den politischen Pandemie-Betrug

Deutschland hatte bei der Grippewelle 2018 , in der KW10, eine deutlich höhere Sterblichkeit als in der Spitze im angeblichen Pandemie Jahr 2020 in KW52.

Berücksichtigt man hierbei noch, dass JEDER Verstorbene mit einem positiven PCR Ergebnis fälschlicherweise zu den „Corona-Toten“ gezählt wird, dies die tatsächlichen Corona Fallzahlen verfälscht, und 2020 seltsamerweise keine Grippetote gab, bleibt die Statistik die Antwort schuldig, an welcher Erkrankung 2020 tatsächlich verstärkt gestorben wurde! Etwa an Suiziden oder der Nichtbehandlungen Erkrankter wegen „Corona“?

Verweis

https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/_Grafik/_Interaktiv/woechentliche-sterbefallzahlen-jahre.html?nn=209016

Hier der aktuelle Beweis für den politischen Pandemie-Betrug

Deutschland hatte bei der Grippewelle 2018 , in der KW10, eine deutlich höhere Sterblichkeit als in der Spitze im angeblichen Pandemie Jahr 2020 in KW52.

Berücksichtigt man hierbei noch, dass JEDER Verstorbene mit einem positiven PCR Ergebnis fälschlicherweise zu den „Corona-Toten“ gezählt wird, dies die tatsächlichen Corona Fallzahlen verfälscht, und 2020 seltsamerweise keine Grippetote gab, bleibt die Statistik die Antwort schuldig, an welcher Erkrankung 2020 tatsächlich verstärkt gestorben wurde! Etwa an Suiziden oder der Nichtbehandlungen Erkrankter wegen „Corona“?

Verweis

https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/_Grafik/_Interaktiv/woechentliche-sterbefallzahlen-jahre.html?nn=209016

„Und ich sage dir, du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen!„

Ihr Lieben, 

zu Beginn und während der Corina-Krise habe ich mich immer wieder zu Äußerungen auf Facebook hinreißen lassen. Auch heute stehe ich noch zu dem, was ich gesagt habe, ja, ich sehe meine Äußerungen im Großen und Ganzen bestätigt. Ob nun die ganze Sache wirklich von Eliten geplant, eingeleitet oder auch nur benutzt wird, ob unsere Regierenden, denen wir durch unsere Wahl, wenn auch indirekt das Mandat gegeben haben,  sich lediglich geirrt haben und jetzt nicht so einfach aus der Sache rauskommen, ohne dass ihre politischen Feinde dies ausnutzen würden. Ob der ein oder andere wirklich noch das glaubt, was er sagt oder ob alles irgendwie gleichzeitig der Fall ist, weiß ich nicht. Insgesamt weiß ich aber als Christ, dass Gott dies offensichtlich zugelassen hat und es solange zulässt, wie er will. Das entbindet mich aber nicht davon, zu dem zu stehen, was ich für richtig halte, ohne andere zu verurteilen, was nicht immer leicht ist, wenn man eine feste Meinung hat und nicht phlegmatisch unterwegs ist nach dem Motto: Ist doch alles egal, geht mir doch noch gut! Nein, wir sind auch mit verantwortlich! Wir sind ja eigentlich nach unserem Grundgesetz, diejenigen, die regieren. Ich weigere mich zu  sagen „wir sind der Souverän“. Für mich ist Gott der einzige Souverän. Aber immerhin sagt unser Grundgesetz, dass alle Macht vom Volk ausgehen soll!

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Ehe, Scheidung,… Ist Wiederheirat erlaubt?

Immer wieder begegne ich Leuten, die, weil sie sich der Bibel gegenüber als dem Wort Gottes verpflichtet fühlen, eine Wiederheirat für Geschiedene kategorisch ablehnen. Weil ich mich ebenfalls der Bibel gegenüber verpflichtet fühle, kann ich diese Leute verstehen, und möchte sie nicht generell als Pharisäer bezeichnen. Ist es denn ein Fehler, treu dem Worte Gottes zu gehorchen und sich dem liberalistischen Geist der heutigen Zeit, der besonderes in der westlichen Welt herrscht, entgegenzustellen? Hat nicht Jesus selbst darauf hingewiesen, dass es auch auf das Jota ankommt und man nicht leichtfertig Gottes Anweisungen ignorieren sollte? Ja, Er hat es getan und Er war es, der immer auf den Willen des Vaters gehört und ihm gehorcht hat. Durch seinen Gehorsam, sind wir, die Ungehorsamen, gerecht geworden! Wer eine geringe Sache einfach umstößt, tut es morgen mit einer großen! Die Verrückung der Grenzen ist in vollem Gange!  Was ist der tiefere Sinn dieser Bibelstelle von Mt. 5:17 ff? Darüber müsste man ausführlich nachdenken. Ist es die Errichtung eines neuen, noch genaueren „Buchstabengesetzes“?

Ob jemand aus einem pharisäischen, überheblichen Geist heraus handelt, in seinem Reden, Denken und Tun, kann letztlich nur Gott beurteilen, der unsere Herzen kennt. Ob jemand die Befolgung eines Gebotes in einem tieferen, umfänglichem Sinne meint oder sich nur in einem leichtfertigen, rebellischen Geist vom Gehorsam Gott gegenüber befreien will, kann ebenfalls nur Er entscheiden.  Weiterlesen

Die Glaubenstaufe

Im vergangen Jahr habe ich nicht mehr an meinem Blog gearbeitet. Einerseits hatte ich mit persönlichen Dingen (Wohnungssuche, Umzug und Umbau) zu tun und andererseits habe ich den Eindruck, dass andere Leute soviel mehr wissen  und deshalb auch mehr zu sagen haben. Momentan empfinde ich mich mehr in der Rolle des Hörenden und weniger des Redenden. Doch erhielt ich vor einigen Tagen eine Email, die mich echt überrascht hat.

Zu meinen Ausführungen über meine eigene Glaubenstaufe und der biblischen Taufe allgemein, hat sich nun jemand geäußert, der vehement die Kindertaufe verteidigt. Er erbat sich von mir die Genehmigung, meine Ausführungen zu nutzen, um sie dann in seine Argumentation gegen die „Irrlehre der baptistischen Taufe“ einzubauen und die Kindertaufe zu begründen. Da meine Aussagen in seinen Augen völlig falsch sind, wollte er sie nutzen, um diese „Irrlehre“ zu widerlegen. Ich bat ihn, zuvor seine Identität und Motivation preiszugeben und sich mir mir vorzustellen.  Dies lehnte er aber mit eigenartigen Begründungen ab. Nun ja, inzwischen hat er mir seine gesamte Argumentationskette geschickt, worin er auch meine Aussagen erwähnt. 

Die Biblische Taufe und warum die Kindertaufe keine biblische Taufe ist.

Meine Antwort  Weiterlesen

Um sich selbst kreisend oder nach außen gerichtet

„Geht in alle Welt und verkündet das Evangelium“, war der Auftrag Jesu an seine Jünger. Nach Pfingsten ausgerüstet mit dem Heiligen Geist taten dies die Jünger mit großer Kühnheit und einem heißen Brennen in ihren Herzen, mitten unter Verfolgung und Einsatz ihres eigenen Lebens. Von dem Apostel Paulus heißt es, dass er die ganze Welt mit „dieser Lehre erfüllt“(Apg 17:7).Wir haben es heute mit einer weithin ausgehöhlten und in Tradition erstarrten, kraftlosen Christenheit zu tun. Dies soll keine böse Kritik sein! Nein! All die kleinen und großen Leute, die Gott in ihrer Umgebung unter ihren Bedingungen von Herzen dienen, sieht Gott und es sind bestimmt mehr als 7000, die ihre Knie nicht vor Baal beugen (1.Kö 19:19)! Gott ist auch heute derselbe, der das Herz ansieht und nicht das äußere Gehabe! Doch das Herz muss sich in Taten des Glaubens erweisen. Auch ich selbst beklage an dieser Stelle meine Feigheit, Kraftlosigkeit und Lauheit. Doch ich weiß auch, dass meine eigene Rettung nicht aus Werken, sondern aus Glauben ist.

Viele christliche Gemeinden leben in einer Art „Zentrifugalfalle“. Wir drehen uns hauptsächlich um uns selbst, während „draußen“ die Menschen verloren gehen, weil sie weder etwas von der wahren Kraft des Evangeliums gehört noch sie selbst erfahren haben. Sie halten das Evangelium für eine von vielen Religionen, und in manchen Punkten eher eine schlechte. Sie können einfach von den bestehenden Gemeinden nicht erreicht werden.

Dass Jesus selbst den guten Hirten als jemanden beschrieb, der die 99 Geretteten zurücklässt und das Verlorene sucht, vergessen wir sehr oft. Wir machen es  oft so,  wie es jemand mal sagte:

Die Asche vergangener Feuer erhalten  und das Feuer  vergessen wir. Wir bewahren Traditionen und sie sind uns oft heiliger und wichtiger als das, was Jesus wirklich gesagt hat. Damit werden wir unfähig, die Menschen um uns herum zu erreichen!

Diese und ähnliche Gedanken hatte auch Jeff. Er lebt in den USA, in einer Stadt, in der 70% der Einwohner nicht mit dem Ervangelium erreicht worden sind. Aber er fand einen Weg zu Ihnen, weil er mit dem Status Quo nicht zufrieden war. Seine Geschichte ist nachzulesen in Christianity Today. Hier kann man sie im Orignaltext lesen. Ich hab sie, so gut ich kann, ins Deutsche übersetzt.

Hier ist die Geschichte von Jeff: 

Unser Bezirk ist bekannt dafür, dass 70% nicht zu irgendeiner Kirche gehen. Denken wir mal darüber nach: Das heißt 7 von 10 Familien in unserer Strasse haben keinerlei Verbindung zu irgendeiner Kirche. Um mir das zu verdeutlichen, ging ich auf den Hof, schaute die Straße hoch und runter und zählte 10 Wohnungen. Von diesen 10 waren 7 ohne Verbindung zu einer Kirche. Zumindest traf dies für meine Straße zu. Statistisch gesehen: 8400 von 12000 Einwohnern sind nichtkirchlich. Um klarzustellen, wir haben viele Kirchengemeinden in unserer Stadt und in unserem Bezirk. Einige leisten gute Arbeit, aber sie alle  gleichen sich sehr in ihrem Stil. Doch ich und auch andere hatten eine Vision von einer ganz neuen Kirche in unserer Stadt. Eine, die sich nicht ständig um sich selbst dreht, sondern nach außen gerichtet ist und eine andere Art hat, sich den Nichtkirchlichen zu nähern.

An unserem ersten Sonntag begannen wir mit 100 Leuten. In den nächsten 12 Monaten verdoppelten wir uns. Für viele Menschen würde dies das erste „Kirchenzuhause“ in ihrem Leben sein und wieder andere wollten der Kirche eine zweite Chance geben. Um die 70% Nichtkirchlichen zu erreichen glaubten wir, dass wir „nach außen gewandt“ denken sollten. Damit meine ich, sich Gedanken zu machen, was Nichtkirchliche über Christus und die Kirchen dachten und wie man mit ihnen Kontakt knüpfen könnte. Ein nach außen gerichtetes Denken bedeutet, die Ängste, Vorstellungen, Sichtweisen und die Haltungen der Nichtkirchlichen gegenüber der Kirche zu bedenken. Um dann Kontakt mit diesen Leuten zu bekommen, bedeutet es, dass viele Dinge unbedingt nötig waren, um im Wesen nach „außen gerichtet“ zu sein und die 200er Barriere zu durchbrechen.

Eine nach außen denkende Leiterschaft

Ob es nun die Mitglieder eines Dienstbereichs, die Ältesten oder Team Leiter waren, wir wollten sicher gehen, dass alle über ihren Dienst nachdachten und wie sie mit neuen Leuten in Verbindung treten könnten. Nach außen gerichtetes Denken beginnt mit der Spitze. Das ist hilfreich, die Schranke der nur nach innen gerichteten Vision zu beseitigen. Eine Leiterschaft zu haben, die nach außen denkt, bewirkt, dass der Fokus darauf gerichtet ist, neue Leute zu erreichen.

Nach außen orientierte Dienstbereiche

Das beinhaltet Ereignisse und Aktivitäten zu haben, die im öffentlichen Bereich stattfinden, von der Teilnahme an häuslicher Pflege, Sponsorenschaft an Grundschulen, Teilnahme  an städtischen Versorgungsveranstaltunen bis hin zur Unterstützung von kleinen Hauszellen, Büros oder Restaurants unter der Woche. Das bewahrt davor, alles an einem Ort zu tun. Kurz es bringt uns hinaus in die Gesellschaft.

Nach außen denkende Gottesdienste

Da geht es um den Sonntags-Gottesdienst. Wir ziehen uns absichtlich ungezwungen an, benutzen zeitgemäße Instrumente und Songs, dekorieren mit moderner Beleuchtung, benutzen Technologie und versuchen die Erfahrung der Gäste so angenehm und freundlich wie möglich halten.

Nach außen denkende Sprache

Weil unsere Zielgruppe nichtkirchlich ist, setzen wir voraus, dass sie nicht viel von der Kirchensprache versteht. Ohne das Evangelium zu verwässern, versuchen wir Kirchenphrasen und Begriffe zu vermeiden, die sie in unseren Songs und Predigten nicht verstehen könnten. Wenn wir dann Kirchenbegriffe verwenden, übersetzen wir sie für jeden.

Nach außen gedachte Technology

Da geht es um  unser Web-Seite, den Online-Services, Online Life-Gruppen, E-Newsletters und wie wir Social-Media nutzen für Anzeigen und Werbung. Wir versuchen dies alles so modern wie möglich zu halten.

Zwei Lektionen, die wir auf diesem Weg gelernt haben

Es ist einfacher eine „nach außen denkende Gemeinde“ neu zu gründen, als eine bestehende nach innen gerichtete Gemeinde zu verändern. Die meiste Zeit meines Lebens habe ich existierende Gemeinden als Pastor geleitet und habe sehr hart daran gearbeitet ihren Fokus nach außen zu richten. Einige Fortschritte wurden in diese Richtung in jedem Fall gemacht, aber es ist Realität, eine neue nach außen gerichtete Gemeinde zu gründen ist viel einfacher als eine existierende umzuwandeln. Es liegt schon in ihrer Natur, dass eine neue Kirchenpflanzung ultimativ mehr nach außendenkend ist als eine schon existierende.

Nichtkirchliche wollen eigentlich zur Kirche gehen

Die Leute, die dann zur Kirche gehen haben kein Problem mit Jesus oder ihrer Kirche. Sie haben vielmehr ein Problem damit, wie Christen sie oft dazu bringen, sich abgetrennt, unangenehm oder unerwünscht zu fühlen. Die Leute, die wir erreicht hatten, hätten sich deshalb nicht  nicht auf Gemeinden mit traditionellem Kirchenstil eingelassen.

Ich wohne in einer kleinen Stadt in Missouri, aber ich habe gefunden, wenn du einfach Gott gehorchst und tust, wozu er dich berufen hat, wird er deine Anstrengungen segnen. Der Sprung, eine neue Kirche in einer ländlichen Umgebung zu starten, war gewagt, aber ohne es zu wissen, gab es Leute, die für eine neue Kirche beteten und es gab nichtkirchliche Leute, die bereit waren Gott und seinem Volk eine erste und eine zweite Chance zu geben.

Aber ob du nun eine neue Gemeinde beginnst oder eine existierende beleben willst, tu es! Gott wird helfen!

Musik, Lautstärke, Remmi-Demmi in Kirchengemeinden – eine offene Beschreibung

mag sein, dass die Diskussion in vielen freien Kirchen und Gemeinschaften schon lange vorbei ist und mancher sich gähnend zurücklehnt. Doch Kulturumbrüche hat es immer gegeben und wird es immer geben. Auch in Zukunft. Generationswechsel bringt meist Stil-und Methodenwechsel mit sich, selbst in Wirtschaftsunternehmen und Firmen ist das immer eine sehr kritische Sache.
Allerdings erzählte mir jemand, der ein Bibelseminar besucht, dass in vielen Gemeinden seiner Bewegung diese Diskussion noch voll im Gange ist. Ich denke es muss auch diskutiert werden! In der Apostelgeschichte 15 gab es in der Urgemeinde auch eine heftige Diskussion mit viel Auseinandersetzung. Bis Gott dem Jakobus ein Wort der Weisheit gab und der Streit beigelegt war (Nur für´s erste, denn Leute, die die Bibel lesen, wissen um den Kampf des Apostel Paulus mit den Widersachern). Wenn aber das Diskutieren endlos ist und man keine Kraft und Zeit mehr hat, sich der eigentlichen Aufgabe zu widmen, ist das sehr schlecht.
Vor einiger Zeit schrieb  mir ein lieber, besorgter Bruder einen Brief und ich konnte und kann bis heute sein Anliegen verstehen und gehe nicht leichtfertig über Bedenken und Besorgnis hinweg. Ihn störte die laute Musik und  auch der Stil dieser Musik schon lange und wollte, obwohl schon Jahrzehnte in der Gemeinde, sie nun verlassen, weil es viel zu laut ist.

Die Monokulturen

Auch für mich ist es bedenklich, dass es in vielen Gemeinden nur noch einen Lobpreisstil gibt. Wo sind die Chöre, die Solosänger? Und auch die alten, wertvollen Gemeindelieder, Chroräle usw. werden kaum noch in den Gemeinden gesungen. Das finde ich schade. Die Amerikanisierung oder wie man das immer nennen will – nicht dass ich gegen unsere lieben amerikanischen Glaubengeschwister etwas hätte – hat schon vor Jahrzehnten überall fast alles „plattgemacht“, aber nur fast. Im übrigen gibt es auch in Amerika eine gewisse Rückbesinnung, aber bis die bei uns ankommt …… Ed Stetzer hat hierzu in Christianity Today einen sehr lesenswerten Artikel geschrieben, den alle lesen sollten, die etwas tiefer in die Materie eintauchen wollen: Die Zukunft der Kirchenmusik Weiterlesen

Vom anerzogenen Gewohnheitschristentum, das in die Gefangenschaft führt zur Begegnung Gottes, die in die Freiheit führt.

Viele von uns kennen dieses Phänomen. Aufgewachsen in einem frommen Elternhaus wird die christliche Tradition zur Last. Man weiß, wie man sich verhalten soll, man kennt das Gesetz Gottes und findet es richtig und gut und man will eigentlich auch danach handeln, doch innerlich spürt man ein anderes Gesetz, das Gesetz der Sünde. Man erlebt das, was Paulus im Römerbrief Kapitel 7 beschreibt. Man fühlt sich unfrei, ja verdammt, und ist es auch. Manche geben es dann ganz auf und flüchten in die sogenannte Freiheit, bis sie erkennen, dass sie dort, wo sie dann sind, noch viel unfreier geworden sind, ja dass sie zu einem Sklaven der eigenen Laster wurden. An dieser Stelle hilft nur eine radikale Ehrlichkeit Gott gegenüber. Im übrigen, können auch Christen, die wirklich einmal eine echte Erweckung mit Wiedergeburt und fröhlichem Glauben erlebt haben, auf solch einen Weg kommen. Irgendwie haben sie die Gemeinschaft mit Gott verloren, sind falsche Wege gegangen und innerlich vertrocknet. Dann ist es höchste Zeit, sich aufzumachen und seinem Gott zu begegnen.

Der folgende Artikel aus Christianity Today beschreibt diese Situation und den Weg hinaus:

When Altar Calls Don’t Work

Hier habe ich den Artikel übersetzt:

Wenn Altar Rufe nicht funktionieren
Wie viele Male muss ich gerettet werden, bevor ich wirklich Gott liebe?

Jonathan R. Bailey/ 18. März 2016

Ich wuchs als Pastorenkind auf, als drittes von vier Kindern. Oder als viertes? Jahrelang habe ich geglaubt, 30 Sekunden vor meinem eineiigen Zwilling Josh zur Welt gekommen zu sein. Doch neulich zweifelte mein Zwillingsbruder diese 33jährige Tatsache an und kehrte damit die Welt der Bailey Familie um. Josh und ich waren abenteuerlustige, ungebundene Zwillinge, und wir machten die Vororte von North Dallas zu unserem Spielplatz. Die Flamme unser Abenteuerlust wurde noch befeuert von unserem älteren Bruder Jeremy. Zusammen wollten wir Risiken und Erfahrung aus erster Hand machen. Indiana „Jones und der Tempel des Fluches“ nur im Film zu sehen, machte uns nicht zufrieden. Ich musste Indiana Jones sein! Ich musste hinter unserem Haus durch die Bäche waten, Lassos machen und Abwasserkanäle erforschen und das nicht mit einer Taschenlampe, sondern mit einem Hemd, das ich in Benzin tauchte und anzündete.
Intensiv hörte ich als Junge die größten Abenteuergeschichten, die jemals erzählt worden waren: Noah und seine Arche, David der Sieger gegen den Riesen und Josua, der die Mauern Jerichos zum Einsturz brachte. Diese Leute erlebten wilde Abendteuer und Gott aus erster Hand. Mein Verlangen nach Gemeinschaft mit Gott wurde dort geboren bei den Story-Zeiten mit meinem Vater.  Weiterlesen